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Driselase

Katalog-Nr.GC35900 Copy One-Click Copy Product Info

Driselase ist ein natürliches Gemisch aus Enzymaktivitäten(Pilzkohlenhydraten), das zur Verdauung von Pflanzenzellwänden verwendet wird, um die Mazeration von Pflanzenmaterial, die Protoplastenbildung und Extraktionsprozesse zu erleichtern.

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Driselase Chemische Struktur

Cas No.: 85186-71-6

Größe Preis Lagerbestand Menge
100mg
46,00 $
Auf Lager
250mg
93,00 $
Auf Lager
500mg
165,00 $
Auf Lager

Tel:(909) 407-4943 Email: sales@glpbio.com


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Basiert auf Kundenrezensionen.

Sample solution is provided at 25 µL, 10mM.



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Description of Driselase

Driselase ist ein natürliches Gemisch aus Enzymaktivitäten(Pilzkohlenhydraten), das zur Verdauung von Pflanzenzellwänden verwendet wird, um die Mazeration von Pflanzenmaterial, die Protoplastenbildung und Extraktionsprozesse zu erleichtern. Driselase setzt Zellwandkohlenhydrate frei. Es kann auch zur Herstellung von Pilzprotoplasten verwendet werden[1,2].

References:
[1]. Zhang T, Tang H, et,al. Disentangling loosening from softening: insights into primary cell wall structure. Plant J. 2019 Dec;100(6):1101-1117. doi: 10.1111/tpj.14519. Epub 2019 Sep 27. PMID: 31469935.
[2]. Kaplan DT, Davis EL. Improved nematode extraction from carrot disk culture. J Nematol. 1990 Jul;22(3):399-406. PMID: 19287736; PMCID: PMC2619058.
[3].Ramamoorthy V, Govindaraj L, et,al. Combination of driselase and lysing enzyme in one molar potassium chloride is effective for the production of protoplasts from germinated conidia of Fusarium verticillioides. J Microbiol Methods. 2015 Apr;111:127-34. doi: 10.1016/j.mimet.2015.02.010. Epub 2015 Feb 24. PMID: 25724844.

Protocol of Driselase

Protokoll zur enzymatischen Hydrolyse von Grüntee-Rückständen mit Driselase[1]:

1.Grüntee-Pulver(4 g) wurde mit 500 ml heißem Wasser und dann dreimal mit je 100 ml 70%igem Ethanol extrahiert.

2.Der Rückstand wurde mit Driselase (1 g), Pektinase und Proteasen in 100 ml 0.1 M Acetatpuffer(pH 5.5) 24 Stunden bei 37℃ verdaut.

3.Der Verdauansatz wurde mit absolutem Ethanol auf 70% aufgefüllt und die unlöslichen Bestandteile durch Filtration entfernt.

Protokoll zur detaillierten Protoplasten-Isolierung aus Hornmoosgewebe[2]:

1.Das Hornmoosgewebe wird in 12 mL 0.5 M Mannitol in einer Petrischale auf einem Schüttler bei 100 rpm für 30 Minuten inkubiert. In der Zwischenzeit wird die Driselase (0.04 g/mL) in 0.5 M Mannitol-Lösung vorbereitet, 30 Minuten auf einem Schüttler inkubiert, 1 Minute bei 3500 rpm zentrifugiert und sterilfiltriert.

2.4 mL der Driselase-Lösung(Endkonzentration 1% w/v) werden zum Hornmoosgewebe gegeben und die Petrischalen abgedeckt, um während der Inkubation auf dem Schüttler für 10-12 Stunden Lichteinfall zu vermeiden.

3.Die Protoplasten müssen in den folgenden Schritten vorsichtig behandelt werden. Und das Pipettieren sollte langsam erfolgen, da die Protoplasten empfindlich gegenüber mechanischer Beschädigung sind.

4.Verwenden Sie eine 1mL-Pipettenspitze, deren Spitze entfernt wurde(ca. 2 mm vom Ende abgeschnitten), oder eine Glaspipette mit weitem Hals. Pipettieren Sie die Protoplastenlösung durch ein 70µm-Sieb in ein 50mL-Falcon-Röhrchen, dadurch dass Sie die Pipettenspitze auf das Sieb aufsetzen, anstatt die Lösung hindurchzuspritzen. Waschen Sie die Petrischale zweimal mit je 3 ml 0.5 M Mannitol, dadurch dass Sie die Petrischale kippen und sie bei jedem Waschgang 3-4 Mal spülen.

5.Teilen Sie das Filtrat(je ca. 10 mL, gegebenfalls mit 0.5 M Mannitol auffüllen) in zwei Glasröhrchen mit Schraubverschluss auf und zentrifugieren Sie diese 15 Minuten lang bei niedriger Drehzahl(600 rpm, Beschleunigung 3, Bremsung 3), um die Protoplasten nicht zu beschädigen.

6.Den Überstand verwerfen und jedes Pellet vorsichtig in 10 mL 0.5 M Mannitol resuspendieren, dadurch dass die Lösung vorsichtig an der Innenwand des Röhrchens entlangläuft. Das Röhrchen langsam um 40° neigen und dann vorsichtig in der Handfläche rollen, bis alle Protoplasten resuspendiert sind und keine Klumpen mehr bilden.

7.Die Röhrchen 15 Minuten bei 600 rpm zentrifugieren und den Überstand verwerfen. Dann jedes Pellet vorsichtig in 5 mL 0.5 M Mannitol resuspendieren und die Proben beider Röhrchen zusammenführen, entweder mithilfe abgeschnittener Pipettenspitzen oder indem die Probe langsam von einem Röhrchen in das andere fließt.

8.Die Anzahl der Protoplasten mithilfe einer Zählkammer bestimmen und dann 15 Minuten bei 600 rpm zentrifugieren. Den Überstand verwerfen und die Protoplasten resuspendieren.

Protokoll für die Protoplastierung aus F. verticillioides strain 3693[3]:

1.Kultur- und Wachstumsbedingungen

(1) F. verticillioides strain 3693 wurde routinemäßig auf Vollmedium(CM) kultiviert. Zur Konidienbildung wurde die Myzelkultur auf Carboxymethylcellulose-Medium(CMC) beimpft und 2 Wochen bei 26℃ inkubiert.

1.Herstellung des Protoplastierungsmediums

(1) Das Protoplastierungsmedium besteht aus Zellwandabbauenden Enzymen und einem osmotischen Stabilisator.

(2) Alle lyophilisierten Enzympulver außer Driselase wurden zunächst in geeignetem Protoplastierungsmedium gelöst. Die Arbeitsstammlösung des Driselase-Enzyms wurde durch 30-minütiges Rühren mit einem Magnetrührer hergestellt. Dann wurde die Enzymlösung durch einen 0.2-Mikron-Filter filtriert, um ungelöste Rückstände zu entfernen. 0.5 ml der filtrierten Driselase-Lösung wurden in ein Reagenzglas gegeben und mit 0.5 ml osmotischem Stabilisator versetzt, sodass das resultierende 1 ml Protoplastierungsmedium eine Konzentration von 1:1 an osmotischem Stabilisator und 1:1 an Driselase enthielt.

(3) Eine Stammlösung des Lyseenzyms wurde in Wasser 20-facher Konzentration hergestellt und 10 Minuten auf Eis inkubiert. Die benötigte Menge des Lyseenzyms wurde mit der benötigten Menge an osmotischen Stabilisator vermischt, um das Protoplastierungsmedium herzustellen.

(4) β-glucuronidase wurde mit 200 Einheiten/ml dem Protoplastierungsmedium zugesetzt. Verschiedene osmotische Substanzen wie KCl, MgSO4, NaCl, Sorbitol und Saccharose wurden als osmotische Stabilisatoren im Protoplastierungsmedium verwendet. Sie wurden in verschiedenen Konzentrationen hergestellt(0.6 M, 0.8 M, 1.0 M, 1.2 M, 1.4 M usw.). Die Salze wurden in der gewünschten Konzentration in Wasser gelöst, der pH-Wert auf 5.6 bis 5.8 eingestellt und die Lösungen autoklaviert. Jede Behandlung wurde dreifach wiederholt, und das Experiment wurde insgesamt dreimal durchgeführt.

1.Protoplastierungspräparation

(1) Ein ml Konidien von F. verticillioides(109 Konidien/ml) wurde in 100 ml YPD-Medium inokuliert und bei 28℃ und 250 rpm inkubiert.

(2) Zur Gewinnung verschiedener Wachstumsstadien von Pilzen, wie z.B. gekeimte Konidien(2-10 μm lange Ausstülpungen der Konidien), Keimschläuche(50-100 μm lange Keimschläuche der Konidien) und gut entwickelte Myzelien(Keimschläuche mit einer Länge von über 200 μm und zwei bis drei verzweigten Myzelien), für die Protoplastierung wurden die in YPD-Medium inokulierten Konidien jeweils 8, 12 und 24 Stunden nach der Inokulation inkubiert.

(3) Die gekeimten Konidien, Keimschläuche und Myzelien wurden mit Miracloth gesammelt und das anhaftende Restmedium durch dreimaliges Waschen mit sterilem Wasser entfernt. Das Myzel wurde entweder für die Protoplastierung verwendet oder eine Woche lang bei 4℃ gelagert.

(4) 25 mg Pilzmaterial pro ml Protoplastierungsmedium wurden in ein Reagenzglas gegeben. Das Pilzmaterial wurde durch leichtes Vortexen gut mit dem Protoplastierungsmedium vermischt und für verschiedene Zeiträume bei 30℃ und 100 rpm inkubiert. Die Protoplasten wurden mithilfe einer Zählkammer gezählt.

Das Protokoll dient nur als Richtlinie und sollte an Ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst werden.

References:

[1].  Katsuno Y, Koyama Y, et,al. Apoptosis-inducing activity of a driselase digest fraction of green tea residue. Biosci Biotechnol Biochem. 2001 Jan;65(1):198-201. doi: 10.1271/bbb.65.198. PMID: 11272830.

[2]. Neubauer A, Ruaud S, et,al.Step-by-step protocol for the isolation and transient transformation of hornwort protoplasts. Appl Plant Sci. 2022 Feb 11;10(2):e11456. doi: 10.1002/aps3.11456. PMID: 35495192; PMCID: PMC9039799.

[3].Ramamoorthy V, Govindaraj L, et,al. Combination of driselase and lysing enzyme in one molar potassium chloride is effective for the production of protoplasts from germinated conidia of Fusarium verticillioides. J Microbiol Methods. 2015 Apr;111:127-34. doi: 10.1016/j.mimet.2015.02.010. Epub 2015 Feb 24. PMID: 25724844.

Chemical Properties of Driselase

Cas No. 85186-71-6 SDF
Canonical SMILES [Driselase]
Formula M.Wt
Löslichkeit 10mg/mL in 20mM sodium acetate (pH 4.5) Storage Store at -20°C
General tips Please select the appropriate solvent to prepare the stock solution according to the solubility of the product in different solvents; once the solution is prepared, please store it in separate packages to avoid product failure caused by repeated freezing and thawing.Storage method and period of the stock solution: When stored at -80°C, please use it within 6 months; when stored at -20°C, please use it within 1 month.
To increase solubility, heat the tube to 37°C and then oscillate in an ultrasonic bath for some time.
Shipping Condition Evaluation sample solution: shipped with blue ice. All other sizes available: with RT, or with Blue Ice upon request.
  • Molaritätsrechner

  • Verdünnung-Rechner

  • Molecular Weight Calculator

Gewicht
=
Konzentration
x
Inhalt
x
MW*
 
 
 
**Bei der Herstellung von Stammlösungen ist immer das chargenspezifische Molekulargewicht von

Berechnen

In vivo Formulation Calculator (Clear solution) of Driselase

Step 1: Enter information below (Recommended: An additional animal making an allowance for loss during the experiment)

mg/kg g μL

Step 2: Enter the in vivo formulation (This is only the calculator, not formulation. Please contact us first if there is no in vivo formulation at the solubility Section.)

% DMSO % % Tween 80 % saline
%DMSO %

Calculation results:

Working concentration: mg/ml;

Method for preparing DMSO master liquid: mg drug pre-dissolved in μL DMSO ( Master liquid concentration mg/mL, Please contact us first if the concentration exceeds the DMSO solubility of the batch of drug. )

Method for preparing in vivo formulation: Take μL DMSO master liquid, next addμL PEG300, mix and clarify, next addμL Tween 80, mix and clarify, next add μL saline, mix and clarify.

Method for preparing in vivo formulation: Take μL DMSO master liquid, next add μL Corn oil, mix and clarify.

Note: 1. Please make sure the liquid is clear before adding the next solvent.
2. Be sure to add the solvent(s) in order. You must ensure that the solution obtained, in the previous addition, is a clear solution before proceeding to add the next solvent. Physical methods such as vortex, ultrasound or hot water bath can be used to aid dissolving.
3. All of the above co-solvents are available for purchase on the GlpBio website.

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